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29.02.2008

FDP: Machtgehabe der OB schwächt Metropole Ruhr    

„Noch am Montag stimmten sie – bis auf eine Ausnahme - für einen starken RVR und gegen den Städtebund und schon am Ende der Woche bilden die Oberbürgermeister eben diesen Städtebund und fordern sogar mehr Einflussbereiche dafür. Selten sind SPD und Grüne so von ihren Hauptverwaltungsbeamten düpiert worden“, meint der Vorsitzende der FDP-Fraktion beim RVR Thomas Nückel.

Nach Ansicht der Liberalen müssen Verwaltung und Parlament des RVR mit mehr Selbstbewusstsein auftreten. „Revier-Shogun Langemeyer will mit diesem nach seinem Geschmack gezimmerten Städtebund ohne parlamentarische Kontrolle vor allem seinen Einfluss stärken. Noch wollen die anderen kleinen Reviershogune zumindest mit dabei sein, doch gerade die kleinen Städte werden rücksichtslos von Langemeyer über den Tisch gezogen werden, so wie er es mit dem traurigen Rest der SPD-Fraktion und den Grünen beim RVR schon getan hat“, so Nückel.

Nur mit dem RVR können die Interessen der großen und der kleinen Städte der Region wirksam vertreten werden. Wer die Klammer schwäche, zerstöre alle Möglichkeiten des Zusammenwachsens und der weiteren Kooperationen der Region in der Zukunft. Ohne Kooperation habe die Metropole Ruhr jedoch keine Chance im weltweiten Wettbewerb der Metropolen, heißt es in einer Stellungnahme der Liberalen. Nückel (FDP) abschließend: „Die Grünen seien gut beraten angesichts dieses Machtgehabes der roten Stadtfürsten ihre Koalition mit der SPD beim RVR zu überdenken.“